Ratenkredit
Im Kreditbereich werden von Privatkunden hauptsächlich drei verschiedene Arten von Darlehen in Anspruch genommen. Neben dem Dispositionskredit und dem Hypothekendarlehen ist das vor allem auch der Ratenkredit, der am Finanzierungsmarkt inzwischen in sehr vielen Varianten anzutreffen ist. Beim Ratenkredit handelt es sich im Grunde um die einfachste Form, wie man als Kunde eine zu tätigende Anschaffung schnell und problemlos finanzieren kann. Neben der normalen Form im Bankbereich, wird der Ratenkredit heutzutage auch in Form eines Autokredites, als Konsumentenkredit von Warenhäusern, oder in Form von sonstigen Ratenkäufen angeboten. Dabei handelt es sich zwar oftmals um verschiedene Bezeichnungen, allerdings ist die jeweilige Kreditart inhaltlich stets ein Ratenkredit.
Grundsätzlich kann jede Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, einen Ratenkredit erhalten, wenn noch weitere Voraussetzungen gegeben sind. Hier ist in erster Linie die persönliche und wirtschaftliche Kreditwürdigkeit zu nennen, die durch eine „saubere“ Schufa-Auskunft und durch ein regelmäßiges Einkommen nachgewiesen werden kann. Da ein Hauptmerkmal des Ratenkredites die Tatsache ist, dass die Rückzahlung des erhaltenen Darlehens im Folgenden in monatlichen Raten erfolgt, stellt auch die Tragbarkeit der Rate einen wichtigen Aspekt dar. Ob die angesetzte Rate auch tragbar ist, kann man im Grunde als Kreditnehmer dadurch herausfinden, indem man eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung erstellt. Der Ratenkredit an sich besteht aus vier verschiedenen Komponenten, nämlich der Kreditsumme, den Kreditzinsen, der Laufzeit und der Höhe der zu zahlenden Rate. Oftmals kommen zudem noch Bearbeitungsgebühren hinzu, die der Kreditsumme hinzu gerechnet werden.
Von den genannten Komponenten sind in den meisten Fällen zwei fest, nämlich die gewünschte Darlehenssumme und der Zinssatz, und zwei variabel, die Laufzeit des Ratenkredites und die Ratenhöhe. Bei der Antragsstellung kann man sich also daran orientieren, wie hoch die monatliche Raten sein darf und daraus ergibt sich dann die Laufzeit, oder man sagt, dass man den Ratenkredit in spätestens zwei Jahren abgezahlt haben möchte, woraus sich dann zwangsläufig die zu zahlende Rate ergibt. Die Berechnung dieser Rate erfolgt insoweit, dass man zur Darlehenssumme die gesamten Zinsen für die Laufzeit addiert und evt. noch eine Bearbeitungsgebühr hinzu kommt. Diese Summe dividiert man dann durch die Laufzeit in Monaten und erhält als Ergebnis die vom Kunden zu zahlende Monatsrate.
Ob der Kreditgeber für einen Ratenkredit eine Sicherheit haben möchte oder nicht, hängt in erster Linie von der Höhe des Darlehen und auch vom Verwendungszweck ab. Wird der Ratenkredit zum Beispiel benutzt, um eine Urlaubsreise zu finanzieren, stellt dieses Konsumgut keinen Wert an sich dar, den man als Sicherheit akzeptieren könnte. Anders sieht es zum Beispiel aus, wenn man durch den Ratenkredit ein neues Auto finanzieren möchte. Dort bietet sich dann seitens des Kreditgebers die Sicherungsübereignung des Fahrzeuges als Kreditsicherheit an.

Donnerstag, 18. Dezember 2008 17:18
[...] Eilkredit ist ein normaler Ratenkredit für Privatpersonen, der kurzfristig benötigt wird. Damit handelt es sich beim Eilkredit um ein [...]
Montag, 29. Dezember 2008 17:53
[...] nichts anderes, als einen Ratenkredit. Der Barkredit zeichnet sich in Abgrenzung zum „normalen“ Ratenkredit lediglich dadurch aus, dass der Kunde den Kredit relativ schnell erhalten kann und dieser, wieder [...]